QM und Nachfolge – auch ohne Zertifizierung sinnvoll
Jetzt kommt der schon wieder mit etwas Übergreifendem …
Qualitätsmanagement wird von den meisten Unternehmern mit KMU im Allgemeinen weit weg von Betriebsübergaben verortet.
Recht gesehen, haben wir in den vorherigen Beiträgen zum Thema bereits darauf hingewiesen, dass die Offenlegung von Informationen und auch das Abgeben der unternehmereigenen unternehmensprägenden Handschrift wichtig sind für eine relativ saubere Übergabe, gar wenn sie kurzfristig erfolgen muss.
Die Bedeutung von Qualitätsmanagement für betriebliche Prozesse
Qualitätsmanagement zielt in den meisten Fällen auf die Verbesserung der innerbetrieblichen Prozesse ab. Klar nachvollziehbar dokumentierte Prozesse bedeuten auch für Kunden und Finanziérs durchaus eine Sicherheit, dass so wie festgeschrieben gearbeitet wird. Oftmals verlangen große Kunden Zertifizierungen nach DIN ISO, was bedeutet, dass hier auch von externen Organisationen geprüft und nachgehalten wird, dass hier ein QM wirklich ernsthaft durchgeführt wird und ständig an der Verbesserung der Prozesse gearbeitet wird.
Von dem Vorgehen bei derartigen QM-Zertifizierungen kann jedoch auch der Betrieb lernen, der sich nicht zertifizieren will, muss oder kann. Die ist auch immer eine Frage des Mitteleinsatzes
Prozessanalyse für die Nachfolgeplanung – Dokumentation als Basis zur Optimierung
Oftmals steckt in Prozessen eine Menge Potenzial für Verbesserungen oder Vereinfachungen, die man erst dann entdeckt, wenn die Prozesse einer näheren Analyse unterworfen werden. Da der gesamte betriebliche Prozess aus einer Vielzahl ineinander greifender Einzelprozesse besteht, die in KMU oft auch nicht ausschließlich klaren Kompetenzen oder Abteilungen zugeordnet sind, ist es für einen Außenstehenden – und das ist auch der potenzielle Nachfolger – nahezu undurchschaubar.
Diesem bliebe dann nur radikal eigene Prozesse durchzusetzen, um Überblick zu erhalten (was wegen der zu erwartenden Reibungsverluste zu vermeiden ist) oder alles laufen zu lassen (was gefährlich ist, da Schwachstellen nicht früh erkannt werden). Laissez fair ist gerade bei plötzlichen Übernahmen ein unangebrachtes Mittel.
Prozessoptimierung als QM-Maßnahme sehen und Potenzial heben.
Gerade weil Prozessoptimierung eine Maßnahme ist, die unserer Erfahrung nach nahezu allen Fällen zu höherer Effizienz, weniger Reibung im Betrieb und einem nachhaltigen Ertrag führt, sollten Sie die Chance nutzen – selbst ohne sich mit einer möglichen Nachfolge zu beschäftigen.
Mit einer solchen Analyse und der dafür auf jeden Fall notwendigen Dokumentation der Prozesse schaffen Sie die Basis, die es einem Dritten ermöglicht im Fall der Fälle Ihr Unternehmen flüssig weiterführen zu können.
Sollte für Sie eine Veräußerung in Frage zu kommen, verbessert sich Ihre Verhandlungsbasis zum Teil deutlich.
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Nachfolgeplanung, Ertrags- oder Produktivitätssteigerung, Sanierung?
Gleich aus welchem Grunde: Prozessanalyse, –dokumentation und –optimierung sind eine sinnvolle und profitable Investition, die im Rahmen von Unternehmen in Schwierigkeiten sogar förderfähig ist.
m|c|p analysiert mit Ihnen gemeinsam Ihre internen Prozesse und untersucht diese auf Verbesserungspotenzial. Wir schlagen Ihnen effizienzsteigernde Lösungen vor und setzen diese – wenn gewünscht – auch gerne gemeinsam mit Ihnen um.
Fragen Sie noch heute unverbindlich an: reengineering@mcp.com.de!
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Überlegen Sie einmal selbst, ob Sie alle Ihre Prozessketten kennen und ob diese wie ein Uhrwerk ineinandergreifen …
In diesem Sinne wünsche ich einen schönen und erfolgreichen Tag.
Ihr Stefan Mosig
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